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Retro-Zeichen-Kunst als neu markieren

Seit dem Tag, an dem zum ersten Mal ein Computer mit einem Bildschirm verbunden wurde, dürstet es Computergrafiker nach Farben, Formen und bewegten Bildern. Doch bevor es Gigahertz-getaktete Grafikprozessoren mit antialiased 128-Bit-Gleitkomma-HDR-Ausleuchtung und 16fache winkelunabhängige anisotropische Filterung gab, musste man sich mit einfacheren Mitteln begnügen:


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Solche Buchstaben aus Zeichen aufzubauen ist ja noch relativ einfach, aber es wird schon interessanter, wenn man ganze Fotos aus Zeichen zusammensetzt. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, kann man das ganze auch mit bewegten Bildern machen.

Irgend wann Mitte der 90ziger hab' ich eine Textdatei erstellt, die im DOS-Editor betrachtet eine lange Reihe von Video-Einzelbildern enthielt. Hielt man nun die Bild-Ab-Taste gedrückt, so konnte man sich das Video anschauen:

Im neuen Jahrtausend hat das Konzept natürlich eine Überarbeitung verdient. Im Zuge von YouTube und Co. muss moderne ASCII-Kunst die neuesten Technologien verwenden, um noch mithalten zu können. Dies forderte natürlich die Entwicklung des sinnfreien Ajax-Streaming-ASCII-Art-Video-Players:

Bei genauerer Betrachtung zeigt das Video einen Ausschnitt aus "Dinner for One". Falls dem nicht so ist, dann funktioniert der Player wohl grad nicht (ist etwas störrisch).
Entweder die Datei noch mal neu laden oder ... oder einen anderen Browser/Rechner/User verwenden.

Nichtsdestotrotz habe ich die Entwicklung des ASCII-Art-Players eingestellt, da die Qualität für die übertragende Datenmenge viel zu schlecht ist. Der Grund ist offensichtlich: Text ist nicht dafür gedacht, Bildinformationen zu transportieren. Also entschied ich mich für ein besseres Datenformat, für "Scalable Vector Graphics" oder kurz SVG.

Wie man aber Videos in SVG umwandelt erfährt man in "The Vectorized Matrix".